Wie macht sich eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) bemerkbar?
Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist die häufigste Nebenwirkung bei der Behandlung eines Diabetes mellitus mit
Insulin und blutzuckersenkenden Tabletten wie
Sulfonylharnstoffpräparaten,
Gliniden und
Sensitizern (Glitazone). Diabetiker erleiden durchschnittlich ein bis zwei leichte Unterzuckerungen (Hypoglykämie) pro Woche. Prinzipiell ist bei jeder Unterzuckerung zuviel Insulin im Verhältnis zu Kohlenhydraten vorhanden.
Von einer Unterzuckerung oder Hypoglykämie spricht man, wenn der Blutzucker unter 50 mg % absinkt und dabei Symptome auftreten. Unbehandelt kann eine Hypoglykämie in einen lebensbedrohlichen Schock übergehen.
Die Symptome bei einer Unterzuckerung sind vielfältig und laufen meist nach einem persönlichen Muster ab. Bei Patienten mit
diabetischer Neuropathie können die typischen Beschwerden auch ganz fehlen und es kommt rasch zu Krämpfen und Bewusstlosigkeit.
Folgende Symptome können aufreten
- Heißhunger
- Übelkeit, Erbrechen
- Schwäche
- Blässe
- Schwitzen
- Zittrigkeit
- Herzklopfen
- Kribbeln
- Kopfschmerzen
- Nervosität
- Sehstörungen
- Schwindel
- Verwirrung
- Bewusstseinsstörungen
- Krämpfe
- Bewusstlosigkeit
Die Ursachen für eine Hypoglykämie sind:
- relative Überdosierung von Insulin oder blutzuckersenkenden Medikamenten
- Wechselwirkung blutzuckersenkender Medikamente
- zu große körperliche Belastung
- Alkoholkonsum
- zu großer Spritz-Ess-Abstand.
Autoren und Quellen
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Autor/in: Vitanet GmbH
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Quellen: Deutsches Diabetes-Zentrum Düsseldorf
- G. Herold: Innere Medizin, Köln, 2004
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Erstellungsdatum: 12.06.2006
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