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Essen auf Rädern: Was gute Anbieter auszeichnet



Essen auf Rädern ist gerade für gebrechliche Senioren eine gute Lösung: Sie müssen nicht einkaufen gehen und es ist garantiert, dass sie jeden Tag eine warme Mahlzeit erhalten. Doch die Entscheidung für einen Anbieter von Essen auf Rädern sollte mit Bedacht fallen: Eine Untersuchung der Stiftung Warentest hat ergeben, dass viele Menüs zu wenig Folsäure, Vitamin D und Ballaststoffe enthalten. Salz dagegen, das nur sparsam verwendet werden sollte, fand sich in zu hoher Menge in den Gerichten.

Was aber können Senioren tun, um Essen auf Rädern zu erhalten, das die wichtigen Nährstoffe in ausreichender Menge enthält? Bitten Sie vor der Entscheidung um ein Test-Essen. Die Wahl erleichtern können auch folgende Fragen:
  • Wie ist das Verhältnis zwischen Gemüse, Salat und Fleisch - wird Gemüse in ausreichender Menge serviert?
  • Ist das Gemüse bissfest oder wässrig und zerkocht?
  • Sehen die Menüs ansprechend aus?
  • Wird regelmäßig Fisch angeboten?
  • Werden die Zutaten und Zusatzstoffe deklariert?
  • Wie lange werden die Menüs warm gehalten? Die Warmhaltung sollte möglichst nur eine halbe Stunde - maximal drei Stunden - dauern.
  • Verwendet der Anbieter für seine Menüs Produkte aus ökologischem Anbau oder aus der Region?
Zu den Anbietern von Essen auf Rädern gehören vor allem Wohlfahrtsverbände wie die Johanniter, Malteser und der Paritätische Wohlfahrtsverband. Es gibt außerdem private Anbieter, gelegentlich liefern auch Altenheime Speisen aus, die aus ökonomischen Gründen ihre Küchenkapazitäten stärker ausschöpfen wollen.
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