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Organspende



Organspende ist oft die letzte Möglichkeit

Krankheiten oder Verletzungen können Organe so schwer in Mitleidenschaft ziehen, dass der Patient nur noch durch eine so genannte Organspende gerettet werden kann. Dabei ersetzt ein Ärzteteam das funktionsunfähige Organ durch ein Spenderorgan.

Laut Statistik der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO)
spendeten im Jahr 2009 1.217 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe – 19 mehr als im Jahr 2008. Insgesamt wurden im Jahr 2009 in deutschen Transplantationszentren 4.709 Transplantationen durchgeführt. Für die heutige Medizin stellt die Transplantation in der Regel ein normales Operationsverfahren dar. Statistisch gesehen werden jeden Tag in Deutschland durchschnittlich 11 Organe übertragen.
Doch der Bedarf an Organen zur Transplantation ist weit größer als das Angebot: Rund 12.000 Patienten warten auf ein Organ.

Viele Organe eignen sich

Die Medizin ist heute in der Lage, neben ganzen Organen auch Gewebeteile zu verpflanzen. Einziges medizinsiches Kriterium ist die so genannte Verträglichkeit. Da es sich letztlich um fremdes „Material“ handelt, müssen die Ärzte vorab die Verträglichkeit prüfen. Je besser diese Verträglichkeit ist, desto erfolgreicher ist eine Organspende.
Doch nicht alle Organe des Menschen können transplantiert werden:
So ist beispielsweise die Transplantation von Gehirnen aus heutiger Sicht medizinisch unmöglich. Außerdem gibt es nicht nur in diesem Fall viele rechtliche Einschränkungen (Stichwort: Transplantationsgesetz). Vielfach spielen aber auch ethische Bedenken eine Rolle.

Mögliche Spenderorgane:

  • Nieren
  • Leber
  • Bauchspeicheldrüse
  • Herz/Herzklappen
  • Lunge
  • Dünndarm
  • Teile der Haut
  • Hornhaut der Augen
  • Gehörknöchelchen
  • Blutgefäße (Venen/Arterien)
  • Knochengewebe.

Autoren und Quellen
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