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Formen von Akne: Acne aestivalis (Mallorca-/Sommerakne)



Sind es bestimmte Stoffe, die in manchen Sonnenschutzmitteln enthalten sind? Oder solche, die zum Hautfett ganz natürlich dazugehören? Auf jeden Fall hat die Sonne Anteil an der Entstehung der sogenannten Mallorca-Akne (Acne aestivalis), und zwar sogar auch dann, wenn man hinter Glas in einem geschlossenen Raum sitzt.

Verantwortlich ist das UVA-Licht, das in Kombination mit bestimmten Bestandteilen von Sonnenschutzmitteln und Hautfett bei manchen Menschen akneartige Hauterscheinungen provoziert. Typischerweise tritt die Mallorca-Akne erst ein paar Tage nach Sonnenexposition auf: stark juckende Pickelchen – vor allem am Hals, am Dekolleté und den Schultern. Junge Menschen sind ganz besonders empfänglich für die Mallorca-Akne, vor allem, wenn sie zu fettiger Haut neigen oder überhaupt eine Neigung zu Akne haben.

Schutz und Vorbeugung gegen Mallorca-Akne

Am wirksamsten kann man sich demnach vor der Mallorca-Akne schützen, indem man die Sonne meidet. Bei starkem Juckreiz helfen Antihistaminika. Kortison ist dagegen nur in Ausnahmefällen sinnvoll, weil es die Entstehung von Akne sogar fördern kann.

Wer schon weiß, dass er eine Neigung zu Mallorca-Akne hat, kann ihrem Auftreten mithilfe folgender Maßnahmen vorbeugen:
  • die Haut langsam an die Sonne gewöhnen
  • ein fettfreies Sonnenschutzmittel mit dem hautschützenden Vitamin E verwenden
  • ab sechs Wochen vor Beginn eines Sonnenurlaubs Beta-Carotin-Präparate aus der Apotheke einnehmen
  • nach dem Sonnenbad fettfreie After-Sun-Produkte verwenden

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