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Gicht: Lexikon



Antirheumatika, nichtsteroidale: Abk. NSAR; Medikamente mit entzündungshemmender Wirkung

Chemotherapie: Mit einer Chemotherapie (Zytostatikatherapie) werden entartete Zellen behandelt. Dabei erhalten die Patienten Medikamente, die krebsverursachende Zellen abtöten oder hemmen sollen. Da auch gesunde Zellen beeinträchtigt werden, kommt es zu Nebenwirkungen wie zum Beispiel Haarausfall.

Endogene Harnsäure: durch die körpereigene Produktion von Purinen anfallende Harnsäure

Exogene Harnsäure: durch die Aufnahme von Nahrung anfallende Harnsäure

Gerinnungshemmer (Antikoagulanzien): Wirkstoffe, die die Blutgerinnung hemmen.

Gichtanfall: akute schmerzhafte Entzündung eines Gelenkes durch Harnsäurekristalle.


Gichtniere: chronischer Nierenschaden bei Hyperurikämie

Gichtperle: Knötchenbildung an der Ohrmuschel aufgrund von Harnsäureablagerungen

Harnsäure: Abbauprodukt von Purinen (Eiweißen)

Kortison: Hormon, das in der Nebennierenrinde des Menschen gebildet wird. Die heute in der Medizin verwendeten Glukokortikoide sind chemisch verwandt mit diesem natürlichen Kortison. Sie werden vor allem zur Behandlung von Entzündungen eingesetzt, bei Asthma, Rheuma und Hautkrankheiten.

Nierenkolik: akuter schmerzhafter Steinabgang durch die Harnleiter

Purine: Eiweißstoffe, die im Körper zu Harnsäure abgebaut werden

Urikostatika: Medikamente, die eine Hemmung der Harnsäurebildung im Körper bewirken

Urikosurika: Medikamente, die eine vermehrte Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren bewirken
Autoren und Quellen
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