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Ernährungstipps bei Laktoseintoleranz



Vorsicht vor versteckter Laktose

In der Lebensmittelindustrie wird vielen Produkten Laktose zugesetzt. Bei Backwaren, Fleisch- und Fischerzeugnissen und ähnlichem gibt es keine Zutatenliste. Hier müssen Sie beim Kauf nachfragen, ob das Produkt ohne Laktose hergestellt wurde. Bei verpackten Lebensmitteln ist die Zutatenliste auf den Gehalt an Milchzucker zu überprüfen.

Bei Medikamenten sollten Sie sich am Besten bei Ihrem Arzt oder Apotheker erkundigen, ob das Präparat laktosefrei ist. Hierdurch lassen sich viele Fehlerquellen vermeiden und die Beschwerden, welche durch eine übermäßige Aufnahme von Laktose entstehen, verhindern.

Vermeidung von Mangelernährung

Wichtig bei der Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) ist es, eine Unterversorgung an bestimmten Mineralien zu vermeiden. In erster Linie ist hierbei an Kalzium zu denken. Der Körper zieht seine Kalziumreserven größtenteils aus Milch- und Milchprodukten. Eine zu geringe Aufnahme kann schlimmstenfalls zu Osteoporose führen. Deshalb sollte der Bedarf an Kalzium bei einer Laktoseintoleranz möglichst über andere Lebensmittel gedeckt werden. Dazu eignen sich in erster Linie kalziumreiche pflanzliche Lebensmittel (Grünkohl, Brokkoli, Fenchel), um den Körper nicht zu übersäuern. Kalziumreiche Mineralwässer (mindestens 150 mg Kalzium/l) und Kalziumangereicherte Fruchtsäfte sind eine weitere Möglichkeit, die Kalziumzufuhr anzuheben. Gegebenenfalls ist nach Rücksprache mit einem Arzt an eine Substitution durch Kalziumpräparate, z.B. im Wachstum, während der Schwangerschaft und der Stillzeit zu denken.

Laktosefreie Rezepte zur Vermeidung von Beschwerden bei einer Laktose-Intoleranz finden Sie mit Hilfe unserer Rezeptsuche.
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