Katzenbart - Orthosiphon aristatus
Im Überblick
Deutscher Name: Katzenbart
Botanischer Name: Orthosiphon aristatus
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Herkunft: Tropen Asiens, Ostindien, SO-Asien, auch tropisches Amerika
Anwendungsgebiete
- Nierenerkrankungen wie Schwellung der Niere, Nierensand/-grieß und Nierensteine (Nephrolithias)
- Infektionen der ableitenden Harnwege
- Blasen- und Nierenschwäche
- Bluthochdruck
- Akuten und chronischen Harnwegsleiden
- Fettleibigkeit (Adipositas)
- Bauchwassersucht (Ascides)
- Gicht (Hyperurikämie)
- Diabetes
Dosierung und Anwendung
Tee:2-3 Teelöffel (etwa 2g) fein zerschnittene, getrocknete Orthosiphonblätter mit 150ml kochendem Wasser übergießen, zugedeckt stehen lassen und nach 15 Min. abseihen. Mehrmals täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Auch Kaltansatz möglich.
Tagesdosis: 6-12g Droge
Wirkungen
Getrocknete Orthosiphonblätter enthalten ätherisches Öl, Pflanzensäuren, Flavonoide, Saponine und Kaliumsalze. Beobachtet wird eine ausschwemmende, entzündungshemmende, schwach krampflösende und keimabtötende Wirkung, wobei diese bisher nicht einzelnen Pflanzeninhaltsstoffen zugeordnet werden konnten.
Hinweis
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte auf Orthosiphon verzichtet werden.
Keine Durchspülungstherapie bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit.
Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch sind keine Nebenwirkungen bekannt. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass während der Behandlung ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird. Auf alkoholische und koffeeinhaltige Flüssigkeiten sollte verzichtet werden.
Bei Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder periodisch immer wieder kehren, ist eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich!