Das Heilpflanzen-ABC reicht von Aloe bis Wermut. Nicht alle Kräuter sind harmlos – wichtig sind daher genaue Informationen zu Wechsel- und Nebenwirkungen.
Als Klassiker unter den Heilpflanzen gilt Baldrian. Mehr über den beliebten Beruhiger und weitere Heilpflanzen von Aloe bis Hamamelis finden Sie hier.
Duftender Lavendel wird in der Phytomedizin, aber auch zur Aromatherapie und in der Kosmetik verwendet. Weitere Pflanzen mit Heilpotenzial von Ingwer bis Pestwurz.
Tausendgüldenkraut hilft gegen Verdauungsstörungen. Der dritte Teil des Heilpflanzen-ABC umfasst die wichtigsten Heilkräuter von Rhabarber bis Wermut.
Wahrscheinlich eine der ältesten Heilanwendungen der Welt: Tee aus Heilpflanzen, hier Kamille. Die wichtigsten Heilkräutertees und wobei sie helfen können.

Pflanzenheilkunde / Pflanzen I bis P

Heilpflanzen – von I bis P

Im Überblick



I

Ingwer
Ingwer spielt schon seit dem Altertum in der chinesischen und indischen Medizin eine wichtige Rolle, er wird auch vor allem in der asiatischen Küche als Gewürz geschätzt. Als Tee wird die aromatische Pflanze vor allem bei Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und rheumatischen Gelenkbeschwerden genutzt. Ingwer wird auch vorbeugend gegen die Reisekrankheit eingesetzt. mehr...
↑ nach oben

J

Johanniskraut
Die Anwendungsgebiete von Johanniskraut sind unter anderem: Wunden, Verbrennungen, Verletzungen, bei Gicht oder Rheuma. Außerdem hilft die Pflanze bei Angstzuständen, Depressionen und Stimmungsschwankungen. Johanniskraut kann die Wirkung von anderen Arzneistoffen abschwächen. Dies gilt zum Beispiel für Mittel nach Organtransplantationen oder gegen HIV, für Blutgerinnungshemmer und die Antibabypille. mehr...
↑ nach oben

K

Kamille
Als Tee angewendet, hilft die Kamillenblüte bei Grippe, Harnwegsinfekten, Durchfall und Magen-beschwerden. Äußerlich angewendet wird Kamille bei schlecht heilenden Wunden und Hautausschlag. mehr...

Katzenbart
Katzenbart wird als Tee zubereitet. Die Pflanze findet Anwendung unter anderem bei Nierenerkankungen, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Gicht und Diabetes. mehr...

Kümmel
Die Anwendungsgebiete von Kümmel als Öl oder Tee: Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Darmparasiten. Kümmel unterstützt die Bildung der Muttermilch. Als Gewürz macht es Speisen leichter verdaulich. mehr...

Kürbis
Die Wirkstoffe im Kürbisfleisch und in den Kernen wirken entzündungshemmend, harntreibend und entwässernd. Als Arzneimittel helfen die Wirkstoffe vor allem bei: Blasenschwäche, Prostataleiden, Magen- und Darmerkrankungen, Herz- und Nierenleiden. mehr...
↑ nach oben

L

Lavendel
Innerliche Anwendung bei: nervös bedingten Unruhezuständen, Einschlafstörungen, nervösem Reizmagen und Atemwegserkrankungen. Als Bad eingesetzt bei: nervös bedingten Kreislaufbeschwerden und rheumatischen Beschwerden. Lavendelblüten oder -blätter werden vor allem in der mediterranen Küche als Gewürz verwendet. Lavendelkissen zwischen die Wäsche gelegt sollen vor Mottenfraß schützen. Auch zur Aromatherapie und in der Kosmetik- und Parfümindustrie wird Lavendel eingesetzt. mehr...

Lein
Leinsamen können in geringen Mengen der täglichen Nahrung beigemengt werden, um Magen- und Darmerkrankungen vorzubeugen. Dabei gilt: immer reichlich trinken! Äußerlich werden Leinsamen als Breiumschlag bei Furunkeln, Abszessen und Hautentzündungen angewendet. mehr...

Linde
Lindenblätter finden Anwendung bei Erkältungskrankheiten. Sie regen den Appetit an, wirken beruhigend und harntreibend. Lindenlütentee hat eine stark schweißtreibende Wirkung und ist deshalb bei Erkältungskrankheiten besonders wirksam. Badezusätze mit Lindenblüten sollen beruhigend und einschlaffördernd wirken. mehr...

Löwenzahn
Medizinisch werden die Wurzeln, das Kraut, die Blätter und die Blüten des Löwenzahns verwendet. Die jungen frischen Blätter kann man auch als Salat oder Suppen zubereiten. Sie enthalten viel Vitamin C. Der Löwenzahn enthält zahlreiche Bitterstoffe und eignet sich unter anderem zur Behandlung von Verdauungs- und Stoffwechselstörungen. mehr...
↑ nach oben

M

Mate
Mate ist ein in Südamerika weit verbreitetes Aufgussgetränk mit rauchig-herbem Geschmack. Unter anderem wirkt es hungerstillend, regt den Stoffwechsel an und stärkt den Kreislauf. mehr...

Melisse
Zitronemelisse wird angewendet bei: Lippenbläschen, Schlafstörungen, Unruhezuständen und nervös bedingten Magen-Darmstörungen. mehr...

Mönchspfeffer
Die Früchte des Mönchspfeffer oder Keuschlamm werden als Extrakt gegen das prämenstruelle Syndrom, bei schmerzhafter Brustspannung und Zyklusanomalien eingesetzt. mehr...
↑ nach oben

P

Pestwurz
Innerlich wird die Pestwurz gegen krampfartige Beschwerden der ableitenden Harnwege und bei Migräne eingesetzt, äußerlich gegen Wunden und Geschwüre. Allerdings wirken bestimmte Inhaltsstoffe der Pflanze leberschädigend und möglicherweise krebserzeugend. Daher sollten nur industriell hergestellte Extrakte aus dem Wurzelstock verwendet werden. mehr...

Pfefferminze
Pfefferminzblätter
enthalten ätherische Öle. Hauptbestandteile sind Menthol, Menthon und Menthylacetat. Pfefferminzblätter und das ätherische Öl besitzen eine krampflösende und blähungstreibende Wirkung und führen zu einer beträchtlichen Steigerung der Gallensekretion. Außerdem ist eine antiseptische Wirkung beschrieben. mehr...

Primel
Wurzel und Blüten werden bei Erkältungskrankheiten, Husten, Keuchhusten und Bronchitis eingesetzt. mehr...
↑ nach oben

Suche nach Heilpflanzen gegen bestimmte Beschwerden

Halsschmerzen, Verstopfung, Husten oder auch Abnehmen – wenn Sie gezielt gegen bestimmte Störungen und Beschwerden Heilpflanzen suchen, hilft die Symptom-Datenbank:

Die passenden Heilpflanzen zu den häufigsten Beschwerden
↑ nach oben


↑ nach oben