Hautpilz von innen und außen behandeln
Zur Behandlung von Pilzerkrankungen steht eine Reihe gut wirksamer Medikamente für die äußerliche und innerliche Anwendung zur Verfügung. Bei Erkrankung im Genitalbereich ist es wegen der Ansteckungsgefahr notwendig, dass sich der Partner mit behandeln lässt.Im Überblick
Behandlung von innen und außen
Für die
äußerliche Anwendung sind Cremes, Salben, Lösungen, Sprays, Gele, Puder und Duschgels im Handel. Vielfach werden sogenannte Breitband-Antimykotika verordnet. Sie enthalten Wirkstoffe, die sowohl Faden- und Hefepilze als auch Bakterien vernichten können. Bei Pilzerkrankung in Hautfalten muss darauf geachtet werde, diese möglichst trocken zu halten. So ist bei Fußpilz beispielsweise das Föhnen der Zehenzwischenräume nach dem Waschen empfehlenswert.
Die
innerliche Behandlung ist besonders bei großflächigem Befall sowie bei tiefen, entzündlichen Erkrankungen angezeigt, zum Beispiel am behaarten Kopf oder im Bartbereich.
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Was Sie bei der Selbstmedikation beachten sollten
Wenn Sie nicht sicher sind, ob die juckenden, nässenden und geröteten Hautstellen durch Pilze verursacht werden, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandeln. Doch auch dann gibt es einiges zu beachten.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie Angaben hierzu unter dem Begriff Gegenanzeigen. Auch Mittel zum Einreiben können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zeigen. Pilzabtötende Medikamente werden im Allgemeinen gut vertragen. Hinweise zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel. Bei konkreten Fragen und individuellen Problemen berät Sie Ihre Apotheke oder Ihr Arzt gerne.
Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn
- Sie durch den Fußpilz starke Beschwerden haben
- trotz Behandlung keine Besserung eintritt
- die befallenen Hautstellen entzündet sind
- Einrisse der Haut starke Schmerzen verursachen
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Hilfe aus der Apotheke
Wenn es zu einer Pilzinfektion gekommen ist, helfen pilzabtötende Medikamente aus der Apotheke. Fachleute sprechen von
Antimykotika. Bei
Fußpilz haben sich sogenannte Breitbandantimykotika bewährt. Verschiedene Pilzarten können damit bekämpft werden. Sie werden als Salbe, Puder, Creme oder Spray auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Zur Anwendung kommen Wirkstoffe wie
Clotrimazol, Bifonazol, Miconazol oder Terbinafin.
Dabei handelt es sich um so genannte Breitbandantimykotika (breit wirksame Antipilzmittel). Sie sind gegen verschiedene Arten von Pilzen (Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilz) wirksam. Die Wirkstoffe stehen als Lösung, Creme, Spray und Puder zur Verfügung. Nach Abklingen der Beschwerden muss die Behandlung der befallenen Hautstellen noch einige Tage bis Wochen fortgesetzt werden. Erst dann kann man sicher sein, dass alle Pilzsporen abgetötet wurden. Je nach Wirkstoff unterscheiden sich die Empfehlungen. Lassen Sie sich von Ihrer Apotheke beraten.
Der Wirkstoff
Nystatin wird nur bei
Hefepilzinfektionen empfohlen. Solche Erkrankungen können unter anderem an der Haut von Händen und Füßen sowie an den Nägeln auftreten. Bei Säuglingen sind Hefepilze häufig bei der Entstehung der Windeldermatitis beteiligt. Schleimhäute können ebenfalls befallen werden.
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