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Medikamente im Alter – Der Hausarzt als Lotse



Bevor der Arzt eine medikamentöse Therapie anordnet, sollte er über den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten und über die Medikamente, die dieser einnimmt, einschließlich nicht verschreibungspflichtiger Medikamente informiert sein, um Wechselwirkungen zu vermeiden. Dies gilt auch für spezialisierte Ärzte wie Hautärzte, Gynäkologen, Urologen, Orthopäden etc.

Sie sollten vor der Verschreibung einer medikamentösen Therapie folgende Dinge berücksichtigen:
  • Zeichen einer Nieren- oder Herzinsuffizienz
  • Prüfung der Leberfunktion
  • Fragen nach Verdauungsproblemen
  • Fragen nach Lebensumständen
  • Fragen nach Schwierigkeiten bei der Tabletteneinnahme.
Ein Arzt, idealerweise der Hausarzt, sollte eine übersichtliche Liste aller Untersuchungsergebnisse und Medikamente besitzen und diese Daten den mitbehandelnden Kollegen und dem Patienten selbst jederzeit zugänglich machen. Nur mit Hilfe eines guten Informationsflusses können optimale Therapieentscheidungen getroffen werden. Dabei ist der Arzt ist auf die Mitarbeit seiner Patienten angewiesen. Um einen wirksamen Behandlungsplan erstellen zu können, sollte er sämtliche, auch freiverkäufliche Medikamente des Patienten kennen.
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