Diabetischer Fuß
Hautprobleme bei Diabetes
Ein langjähriger Diabetes kann auch Auswirkungen auf die Gefäß- und Nervenversorgung der Haut haben. Talg- und Schweißbildung sind dann häufig eingeschränkt, die Haut neigt zu Trockenheit und Rissigkeit. Es kommt leicht zu Infektionen ,verzögerter Wundheilung. Da eine trockene Haut ihre Schutzfunktion nicht erfüllen kann, ist eine sorgfältige Hautpflege besonders wichtig:
- Hornhautstellen an Füßen mit Bimstein behandeln, Fettcreme auftragen.
- Harnstoffhaltige und lipidhaltige Körperemulsionen für den Körper regelmäßig, nach jedem Duschen, anwenden.
- Duschen statt Baden.
- Verwendung rückfettender Seifen bzw. Syndets oder Duschgels.
- Zur Vermeidung eines diabetischen Fußsyndroms sind tägliche Kontrolle der Füße und richtige Schuhwahl unerlässlich.
- Hornhaut nach jeder Wäsche mit Bimstein reduzieren.
- Bei Schweißfüßen reizende Fußsprays und Deodorants nicht anwenden, besser täglich max 3 Min. bei 35-37°C baden, gut abtrocknen auch zwischen den Zehen, Nägel gründlich feilen (keine scharfen Werkzeuge für die Nagelpflege.)
- Hornhaut und Schwielen sachgemäß entfernen.
- Füße eincremen.
- Hornhaut mit Fettcreme massieren.
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